Hansjörgs Blogeinträge

Zusammenfassung

Willkommen auf meinem Blog. In den nächsten Wochen werde ich mich in diesem Blog mit dem Thema der Formensprache beschäftigen. Jeden Mittwoch wird es einen neuen Beitrag geben. Einen kurzen Themenüberblick finden sie hier. Der heutige und vorerst letzter Beitrag wird eine Zusammenfassung der letzten Monate sein .

Die vorausgegangenen Ausführungen beschreiben einen Bewusstseinsprozess, den der Mensch über seine Wahrnehmungsfähigkeit und durch seinen Verstand steuern kann. Besondere Aufmerksamkeit wird in vor-liegender Untersuchung darauf gelenkt, die sinnliche Erfahrbarkeit in den Mittelpunkt der Betrachtungen zu stellen.

Der Mensch ist von Anbeginn seines Lebens an ununterbrochen Reizen, die aus seiner Umgebung oder die aus ihm selber kommen, ausgesetzt, denen er mit all seinen Sinnen ständig begegnen muss oder kann. Was bewirken diese Reize? Die Aufmerksamkeit wurde in vorliegenden Betrachtungen vor allem auf jene Reize gelenkt, die von erkennbaren Formen sichtbarer Oberflächen ausgehen.

Solche Formen sind überall zu finden: in der unberührten, in der von Tieren veränderten oder in der von Menschen gestalteten Natur. Welchen Einfluss haben sie auf das menschliche Gefühl oder das Bewusstsein?

Formen in der Architektur:

Über die Stil-Epochen und Zeiten hinweg gibt es trotz vieler Unterschiede auch Gemeinsamkeiten. Wie können diese Formen aus vergangenen Zeiten aus heutiger Sicht verstanden werden? Es geht darum, zu erkennen, dass Oberflächen, Größenverhältnisse, Anordnungen, Wiederholungen, usw. zu allen Zeiten die Gefühle der Menschen auch über das Unterbewusstsein hinweg beeinflusst haben.

Vorliegende Ausführungen sollen bewusst machen, dass es trotz teilweise gravierender Unterschiede in den Zivilisationen zu allen Zeiten in den Europäisch– Vorderasiatischen Kulturen meist herausragende Persönlichkeiten oder einzelne Gruppen waren, die aus der Vorstellung des jeweiligen Zeitgeistes heraus kontinuierlich ihre Umwelt gestaltet oder durch neue Gedanken verändert haben.

Es geht darum, Übereinstimmungen von Form und Gefühl, unabhängig modischer Sichtweisen, bezogen auf ihre Wahrhaftigkeit und Entstehungs-zeit, herstellen zu können. Sind sie künstlich oder echt, von vorübergehendem oder von bleibendem Wert?
Und umgekehrt ist auch die Frage zu stellen: können über die Erforschung von Baukulturen Gefühle und Gedanken vergangener Gesellschaften in der Jetztzeit wieder bewusst erlebbar gemacht werden?

Das menschliche Vorstellungsvermögen und das allgemeine Verständnis für die vergangenen Architekturepochen ist aber von den Vorstellungen aus heutiger Sichtweise so sehr geprägt, dass es großen Einfühlungsvermögens bedarf, den ursprünglichen, menschlichen Bezug, der einmal im Mittelpunkt der Wahrnehmung gestanden haben muss, wieder zu entdecken.

Die Kenntnis über die Wirkung der Formen lässt aber bei entsprechender Sensibilisierung den ursprünglichen Zeitgeist wiedererstehen. Es sind die gleichen urmenschlichen Sinneseindrücke, die es ermöglichen, sich über den Augenblick zu erheben und durch Anwendung der Formensprache zu begreifen. Diese Möglichkeit steht dem modernen Menschen offen.

Wie weiter oben im Beitrag schon erwähnt, dies ist nun vorerst der letzte Beitrag des Blogs, es gibt aber schon ein paar schöne Ideen für die Adventszeit. Wir melden uns also bald wieder zurück. Wir wünschen allen Lesern bis dahin noch ein paar spannende Wochen im Jahr 2018.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.