Hansjörgs Blogeinträge

Die Renaissancezeit

Willkommen auf meinem Blog. In den nächsten Wochen werde ich mich in diesem Blog mit dem Thema der Formensprache beschäftigen. Jeden Mittwoch wird es einen neuen Beitrag geben. Einen kurzen Themenüberblick finden sie hier. Der heutige Beitrag wird sich mit dem Thema "Die Renaissancezeit" befassen.

Zu Beginn des 15. Jahrhunderts begann sich vornehmlich in den Stadtstaaten Italiens von Rom über Florenz bis Mailand und Venedig eine Veränderung in der gesellschaftlichen Ordnung zu vollziehen. Diese Entwicklung fand mit geringer zeitlicher Verzögerung auch in anderen wichtigen Handelszentren Europas statt, wie in Flandern und in Deutschland entlang des Rheins, der Weser, der Elbe und der Donau.

Diese Bewegung dauerte bis Ende des 16. Jahrhunderts und wurde im 19. Jahrhundert von dem Schweizer Kulturhistoriker Jacob Burckhardt mit dem Begriff ‚Renaissance’ umrissen.

Neu ist ein erwachendes Bürgerbewusstsein, das nach dem Mittelalter mit seinen hierarchischen Strukturen sich nicht mehr ausschließlich von Kirche und Staat leiten ließ. Es ist einerseits die Zeit großer Künstler und Genies auf dem Gebiet der Architektur, der Bildhauerei, der Malerei, die Zeit großer Dichter und durch den Humanismus geprägter Denker und Reformer im Staats- und Religionswesen sowie andererseits auch großer Entdecker, die die Welt und deren Gesetzmäßigkeiten zu erforschen begannen.

Es entstanden nicht nur große Kunstwerke, sondern auch wissenschaftliche Werke über die Natur, die Anatomie wie die Erforschung des menschlichen Körpers und Werke über die Mechanik und ihre Anwendung vor allem im militärischen Bereich sowie der Buchdruck, durch den neue Möglichkeiten erschaffen wurden, Wissen flächendeckend massenhaft zu verbreiten.

Es ist in erster Linie die Zeit der kritischen Auseinandersetzungen mit der Gesellschaft, des Entwickelns der eigenen Persönlichkeit und eines unabhängigen Standpunktes, losgelöst von Beschränkungen durch Kirche und Staat. Hier wurden die geistigen Grundlagen für ein freies Europa geschaffen zur unabhängigen Entfaltung der Wissenschaften. Der Geldadel - mit Ausnahme des monarchisch regierten Frankreichs - trat allenfalls als Geldgeber und Förderer in Erscheinung.

Gleichzeitig fand eine Rückbesinnung auf die griechisch- römische Kultur statt, die in Italien durch zahlreiche Bauwerke und Ruinen noch immer sehr präsent geblieben war.

Ein weiterer Impuls ergab sich aus dem Ende des Oströmischen Reichs, in dessen Folge zahlreiche Gelehrte nach Westen geflohen waren und Wissen aus der Antike mitgebracht hatten. Aber auch durch die Berührung mit den arabischen Kulturen im Osten, Süden und Westen sind ursprünglich europäische Entwicklungen über Arabien und Nordafrika nach Europa zurückgekehrt. In der Summe finden diese Erkenntnisse in Italien des 15. Jahrhunderts einen vorbereiteten Nährboten.

Diese Entwicklung wird - heute noch gut nachvollziehbar - vor allem in der Architektur und in der Bildhauerei sichtbar. Die Baukörper werden klar gegliedert, horizontal ausgerichtet, geometrisch, axialsymetrisch geordnet mit zahlreichen Zitaten aus der Antike versehen, wie Säulen, Gewände, Gesimse, Dachgiebel, Vouten usw. Der Wandaufbau im Äußeren ist generell von der Antike beeinflusst: als Basis dient der Sockel, darüber schließt sich die Gebäudewand an mit Öffnungen - entsprechend der sich dahinter befindenden Nutzung – dann folgen Dachgesimse und Sattel- oder Walmdachflächen.

Durch die Anwendung ähnlicher Formelemente entsteht im Aussehen eine Annäherung an römische Bauwerke, besonders bei Bauten gleicher Nutzung wie beispielsweise bei anspruchsvollen freistehenden Wohngebäuden (Villen).

Jedoch bei Gebäuden mit völlig anderen Nutzungen lassen sich fundamentale Unterschiede feststellen, z.B. durch mehr Vollgeschosse als in römischer Zeit üblich und durch das Einfügen von Turmbauwerken, die bei den Römern nur vereinzelt und dann als Solitär zu finden sind. Türme waren in der mittelalterlichen Kultur z.B. im Kathedralenbau und bei Befestigungsbauwerken durchaus allgegenwärtig und wurden in der Renaissance zur Darstellung von Macht und wehrhafter Stärke häufig in das Erscheinungsbild eingefügt.

Der nächste Blogbeitrag erscheint am 17.10.2018 und wird sich mit dem Thema: "Barock bis Biedermeier" beschäftigen.

Hansjörgs Blogeinträge

Die Deutsche Sondergotik

Willkommen auf meinem Blog. In den nächsten Wochen werde ich mich in diesem Blog mit dem Thema der Formensprache beschäftigen. Jeden Mittwoch wird es einen neuen Beitrag geben. Einen kurzen Themenüberblick finden sie hier. Der heutige Beitrag wird sich mit dem Thema "Die Deutsche Sondergotik" befassen.

Auch in England hat - wie im Norden Frankreichs - eine Hinwendung zur gotischen Formsprache statt gefunden. Es sind meist große Anlagen von monumentaler Erscheinung. Die Westseite wird von einer reich geschmückten, in die Breite gezogenen Doppelturmfront gebildet mit großer Fensterfläche zum Mittelschiff - keine Rosette - die Türme mit festungsähnlicher Ausstrahlung. Das Kirchenschiff ist meist einschiffig oder mit basilikalischem Querschnitt errichtet, lang gezogen, häufig mehrfach unterteilt und von einer kunstvoll gegliederten Rippendecke überspannt.

In Deutschland ist die gotische Kathedrale französischer Prägung vor allem in den Gebieten anzutreffen, die früher teil des Römischen Imperiums waren. Ausnahmen sind z. B. der Magdeburger Dom oder der Veits Dom in Prag, deren Erbauer eine besondere Beziehung zu Frankreich hatten.

In den übrigen deutschen Kernländern hat sich im Verlauf der nächsten ca. 200 Jahren ein Baustil entwickelt, der unter dem Begriff deutsche Sondergotik eingeordnet wird. Zwar sind die wesentlichen Stilmittel der Kathedralengotik übernommen worden, aber die äußere Erscheinung des Bauwerks wird wesentlich vom Innenraum ausgehend bestimmt - z. B. keine Doppelturmfassade, meist nur ein Turm zur Aufnahme der Glocken, keine Strebewerke.

Der Kirchenraum wird entsprechend den Bedürfnissen des aufkommenden Bürgertums und dem zunehmenden Reformationsbestrebungen im Umfeld und in der Kirche zur feierlichen Versammlungshalle.

Durch das Anheben der Seitenschiffhöhe auf das Niveau des Mittelschiffs weist der Innenraum immer noch eine starke Gliederung auf, lässt aber durch eine raumübergreifende Rippenstruktur der Decken sowie durch die Transparenz zwischen den raumhohen Säulen die umschließende Außenbegrenzung erkennen. Die Gemeinde kann sich innerhalb dieses Raums als Einheit erleben. Das Gegenüber von Priester und Gemeinde beginnt sich aufzulösen z. B. durch die Einführung der Kanzel und deren Verlagerung vom Altarraum weg zur Hallenmitte. Die Schmuckelemente werden reduziert, um die Sinne für das gesprochene Wort zu schärfen.

Zunehmende Bedeutung bekommt auch die Orgel. Sie wurde meist hinter dem Westgiebel, die gesamte Fläche ausfüllend, auf einer oder mehreren Emporen aufgebaut. Sie nimmt durch zahlreiche Pfeifenregister eine - durch Optik und Akustik - den Innenraum beherrschende Rolle ein.

Eine weitere Besonderheit im Norden ist auf Grund fehlender Natursteinvorkommen die Verwendung von Ziegeln anstelle von Natursteinen. Durch die Kleinteiligkeit dieses Materials haben sich hier zahlreich charakteristische, sich an den gotischen Schmuckelementen ausrichtende Formen herausgebildet.

Der nächste Blogbeitrag erscheint am 03.10.2018 und wird sich mit dem Thema: "Italienische Sondergotik" beschäftigen.

Hansjörgs Blogeinträge

Die Gotik in Frankreich

Willkommen auf meinem Blog. In den nächsten Wochen werde ich mich in diesem Blog mit dem Thema der Formensprache beschäftigen. Jeden Mittwoch wird es einen neuen Beitrag geben. Einen kurzen Themenüberblick finden sie hier. Der heutige Beitrag wird sich mit dem Thema "Die Gotik in Frankreich" befassen.

Die Kathedrale ist im Innenraum ‚gebauter’ Glaube und nach außen Trutzburg, ein mächtiger Solitär innerhalb einer meist klein strukturierten baulichen Umgebung.

Der mittelalterlichen Feudalgesellschaft mit ihren staatlichen und kirchlichen Obrigkeitsstrukturen wird hier ein beispiellos beeindruckendes Bauwerk vor Augen geführt, das den Besucher aus seinem irdischen Dasein überhöht.

Der gläubige Anwohner oder der Pilger betritt das Innere über die Haupteingänge in der Turmfront und ist überwältigt von der Schlankheit und Höhe des Innenraums, das den Himmel einzubeziehen scheint, von der Lichtdurchflutung, den informierenden Plastiken und Bildern, denen er fortschreitend durch das Schiff und um den Chorraum herum begegnet und schließlich in der Mitte vor dem überhöhten Altarbereich stehend begreifen lernt.

Stilmerkmale der Gotik sind Spitzbogen, Maßwerk, Rippengewölbe und die Horizontale - durch angedeutete Gesimse als Bezug zum menschlichen Maß. Das gestalterische Ziel ist, den massiven Wandaufbau durch mehrere, hintereinander angeordnete Ebenen und durch großflächige meist bunt gestaltete Fenster und Öffnungen so zu modifizieren, dass durch diese Mehrschichtigkeit jegliche Massigkeit aufgelöst wird und dass der durch Licht durchflutet Innenraum ein Gefühl für das Überirdische entstehen lässt.

Das Konstruktionsprinzip ist darauf ausgelegt, nur die vertikalen Kräfte aufzunehmen und sämtliche Schubkräfte aus dem Gewölbe seitlich über Stützglieder und Bögen nach außen abzuleiten. Durch die Reduzierung der Wandflächen tritt auch deren Gestaltung durch Bilder zurück zugunsten von plastischen Darstellungen.

Diese in Steinbauweise neu gefundenen Stilelemente sind ein Beispiel größter technischer Leistungen und lassen sich nur durch das Wissen über das Wesen der verloren gegangenen, germanischen Holzarchitektur, z.B. in den Stabkirchen, sowie in der Auseinandersetzung mit dem römischen Erbe - das Bauen mit Steinen - erklären. Diese Vollkommenheit in der Synthese von römischer und germanischer Wesensart wurde später nicht mehr erreicht.

Der nächste Blogbeitrag erscheint am 26.09.2018 und wird sich mit dem Thema: "Die Deutsche Sondergotik" beschäftigen.

Hansjörgs Blogeinträge

Die Romantik

Willkommen auf meinem Blog. In den nächsten Wochen werde ich mich in diesem Blog mit dem Thema der Formensprache beschäftigen. Jeden Mittwoch wird es einen neuen Beitrag geben. Einen kurzen Themenüberblick finden sie hier. Der heutige Beitrag wird sich mit dem Thema "Die Romantik" befassen.

Während der Völkerwanderungszeit sind im Bereich der ehemals römischen Gebiete in Süd-, West-, Nordwest und in Mitteleuropa nur vereinzelt große Bauwerke entstanden, z.B. in Ravenna - Sitz des Ostgotenkönigs, der den Anstoß zum Bau zahlreicher Kirchen sowie für sein Mausoleum gab - und in Rom - Sitz des Papstes, der seit spätrömischer Zeit repräsentative Bauwerke errichten ließ. Im übrigen Land fehlten die Strukturen, die eine Wirtschaftsmacht bündeln muss, um große Bauwerke zu ermöglichen, und es fehlte auch der Wille zur Präsentation. Ein weiterer Grund ist in der Ablehnung vieler germanischer Völker zu suchen, denen die Kälte ausstrahlenden Steinbauten fremd waren. Sie bevorzugten nach wie vor die überkommene Holzbauweise.

Nachdem sich die Machtverhältnisse in frühchristlicher Zeit zunehmend nach Mitteleuropa nördlich der Alpen bis zur Donau und westlich des Rheins ins Reich der Franken verlegt hatten, entstanden hier wieder auf dem Gebiet des ‚Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation’ erste große Bauwerke - vor allem Kirchen - z.B. der Dom zu Aachen oder etwas später Klosteranlagen wie in Cluny.

Für die ersten Kirchen dienten als Vorbild die römischen Gerichtsgebäude, die meist als dreischiffige Basilika errichtet worden waren - die Stelle des Gerichts ist am Ende der mittleren Querachse platziert und oft durch eine Apsis markiert. Der Kirchenbau verlegte die Apsis auf die Giebelseite des Mittelschiffs und den Zugang auf die gegenüberliegende Seite, sodass ein längsgerichteter Raum entstand, der vom Eingang aus durchschritten werden konnte und der es ermöglichte, vor der Apsis inne zu halten. Die Apsis stand für das Göttliche und der Längsraum war der Ort für die Gemeinde. Dieses Grundrissschema wurde schon in vorromanischer Zeit erweitert und z.B. durch Nebenchöre als Abschluss der Seitenschiffe, sowie durch Turmanlagen beidseitig der Giebel des Mittelschiffs und der Querschiffe ergänzt oder durch das so genannte‚ Paradies’, das einen Vorhof im Bereich der Eingangstüren zum Kircheninnern bildete.

Dieser Bautyp wurde bei großen Kirchanlagen wie beispielsweise bei Domanlagen um ein bis zwei Querschiffe ergänzt - als Sinnbild für das Kreuz von Golgatha. Dabei wurde über der so entstandenen Vierung der Deckenbereich durch eine Kuppel mit seitlichem Lichteinfall ergänzt. Hierin lässt sich die Absicht einer Art Durchdringung von Längsbau und Zentralbau erkennen. Beispiele finden sich im Rheinland, in Mainz, Worms und Speyer oder im Elsass oder eine Generation später im Bereich der östlichen Reichserweiterungen, wie Königslutter, ferner in Spanien die Kathedrale Santiago de Compostela oder in Südfrankreich die Cathedrale St,-Front.

Daneben entstanden in den Reichserweiterungsgebieten auch viele dörfliche Kirchengebäude mit nur einem Schiff, mit in der Höhe abgesetztem Chor, mit einer Apsis und mit einem Turm der gleichzeitig als Zugang zum Kircheninneren dient. Später wurde es üblich, reine Zentralbauten ausschließlich für Tauf- und Friedhofskirchen vorzuhalten.

Charakteristisch für romanische Bauten ist das Zusammenfügen kubischer Baukörper gemäß oben angeführtem Schema in einem gebundenen System aus Quadraten - d.h. Seitenschiffe haben halb so große Längen wie das Mittelschiff. Auf den Wandflächen der Innenräume sind häufig bildliche Darstellungen religiöser Themen zu finden sowie auf den Decken-flächen, soweit sie nicht als sichtbare Fachwerkskonstruktion ausgeführt sind.

Weitere Charakteristika sind kleine Rundbogenfenster auf den Außenseiten und im Bereich des Erdgeschosses durch Bogen und Säulen oder Stützen gegliederte Innenwände zwischen Mittelschiff und Seiten-schiff, soweit vorhanden. Charakteristisch ist auch der Rundbogenfries - häufig in Verbindung mit Pilaster zur Gliederung der Wandflächen.

Der nächste Blogbeitrag erscheint am 19.09.2018 und wird sich mit dem Thema: "Die Gotik in Frankreich" beschäftigen.

Hansjörgs Blogeinträge

Entwicklung der Architektur in der Abendländischen Kultur

Willkommen auf meinem Blog. In den nächsten Wochen werde ich mich in diesem Blog mit dem Thema der Formensprache beschäftigen. Jeden Mittwoch wird es einen neuen Beitrag geben. Einen kurzen Themenüberblick finden sie hier. Der heutige Beitrag wird sich mit dem Thema "Entwicklung der Architektur in der Abendländischen Kultur " befassen.

Intuitives Denken steht für Erkenntnisse aufgrund von Beobachtungen, die verinnerlicht im Menschen leben, ohne analytisch hergeleitet werden zu müssen, die logisch und jederzeit durch Einwirkungen aus der Umgebung abrufbar sind. Als große Kulturleistung sind auf dieser Bewusstseinsstufe die ersten Behausungen und später Bauwerke errichtet worden. Eine weitere Leistung besteht in der Weiterentwicklung von Konstruktion und Baugestaltung durch Einführen von Ordnungsstrukturen im Denken.

Obwohl den Griechen viele Kulturtechniken z.B. die Wölbung im Mauerwerksbau bekannt waren, wurden sie dennoch kaum angewandt, weil sie nicht die Auseinandersetzung mit der Schwerkraft durch die Darstellung von Lasten und Tragen mit dem Sehsinn nachvollziehbar machen. Die Griechen waren in ihrem Denken noch so sehr mit den Gefühlen verbunden, dass sie sich ans Herz griffen, wenn sie sagten ‚ich denke’.

Philosophen und Künstler hatten als Kulturleistung die Aufgabe, durch Klarheit der Konstruktion, Ausgewogenheit der Proportionen, Ausgleich von optischen Korrelationen, größte handwerkliche Kunstfertigkeit in der Material- und Oberflächenbehandlung, Transparenz von Innen und Außen, die Sinne des Betrachters zu schulen und dadurch die Entwicklung von intuitivem zu analytischem Denken zu fördern.

Architektur ist immer Ausdruck für Denkvermögen.
Es gibt somit die Möglichkeit, im Rückblick über die Architektur die Vorstellungswelt ihrer Erbauer zu erkennen und beispielsweise in die Gedankenwelten der griechischen Antike einzutauchen.

Ein anderes Beispiel aus der griechisch-römischen geprägten Architektur:

Die Überwölbung entspricht einem typisch römischen Empfinden. Die Wölbungs- und Kuppelbautechnik wurde hier als Sinnbild zentraler, umschließender Macht zur höchsten Vollendung entwickelt, teilweise unter Verzicht auf die Reinheit der Konstruktion, indem Wände und Wölbungen aus mehrlagigem Mauerwerk, dem opus mixtum - außen Mauerwerk, innen eine Art Beton - ausgeführt wurden.

Bemerkenswert ist auch die Beziehung zum Wasser, das als lebendiges Gestaltungselement über weite Strecken in teilweise aufwendigen Bauwerken natürlich fliesen sollte, auch wenn die Druckwasserleitung beispielsweise von den Griechen her bekannt war.

Der nächste Blogbeitrag erscheint am 12.09.2018 und wird sich mit dem Thema: "Die Romantik" beschäftigen.